Indonesischer Gouverneur zu Gast im Gelnhäuser Rathaus Afdrukken

 

GELNHAUSEN (th). Gestern begrüßten Bürgermeister Thorsten Stolz und eine Abordnung des Magistrats Barnabas Suebu, den Gouverneur der Provinz Papua der Republik Indonesien, im Rathaus der Barbarossastadt Gelnhausen. Suebu trug sich in das Gästebuch der Stadt ein. Begleitet wurde er von einer 15-köpfigen Regierungsdelegation und zahlreichen Medienvertretern.

In seiner Begrüßung lobte Stolz Barnabas Suebu als einen Mann, der besonders durch seinen Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz international bekannt wurde und freute sich, dass er zur Eröffnung des "Papua Promotion House Europe" im Fürstlichen Palais Meerholz gekommen war. Gleichzeitig dankte Thorsten Stolz Dr. Werner Weiglein für die Vorbereitung und Organisation dieses Projekts.
Der Bürgermeister gab einen kurzen Einblick in die Geschichte Gelnhausens. Dabei erwähnte er die Gründung der Stadt durch Kaiser Friedrich Barbarossa und die bekannten Söhne Gelnhausens, den Schriftsteller Grimmelshausen und den Telefon-Erfinder Philipp Reis. Seit 2007 sei Gelnhausen der geografische Mittelpunkt der Europäischen Union, berichtete Stolz weiter. Die Stadt mit ihren rund 22000 Einwohnern sei heute industrieller, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt in der Region. Gelnhausen biete etwa 6000 Schülern die Möglichkeit, ein umfangreiches, breit gefächertes Angebot an unterschiedlichen Schultypen zu besuchen. Stolz hieß Barnabas Suebu herzlich willkommen und wünschte ihm eine gute Zeit in Gelnhausen.
Barnabas Suebu freute sich, Gast im schönen, historischen Gelnhausen zu sein. Er freue sich auch auf die Freundschaft und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Städten und Regionen. Suebu übergab dem Bürgermeister Bücher über Papua/Indonesien, die Einblicke in das Land geben, besonders in die Natur und die Artenvielfalt.
Ziel des Projekts "Papua Promotion House Europe" sei es, als Zentrale in Europa wirtschaftliche Verbindungen zwischen Papua und den europäischen Staaten aufzubauen und zu vertiefen. Im Anschluss an den Empfang gab es eine Stadtführung, bevor es weiterging zum Mittelpunkt der EU.