
Roter Stoff und Farbe: Die Bemühungen indigener Papua zum Schutz der Lungen der Welt
Indigene Älteste, Frauen und Jugendliche sowie Journalist*innen von Jubi durchquerten die Wälder von Kordaimahkrah, Sun, Mondarmbe und Nimadaduk im Distrikt Konda im Regierungsbezirk Süd-Sorong, Provinz Südwestpapua. Sie trugen roten Stoff und Farbe bei sich, um die Bäume des Waldes als Grenzen ihres angestammten Territoriums zu markieren – basierend auf natürlichen Orientierungspunkten wie großen Bäumen, Flüssen und Bergen, die seit Langem als Grenzen der traditionellen Nutzungsrechte zwischen den Clans dienen.
Der Wald, den sie seit Generationen schützen, ist durch die Aktivitäten des Palmölunternehmens PT Anugerah Sakti Internusa (ASI) bedroht, das über eine Konzession von etwa 37.000 Hektar in den Distrikten Konda und Teminabuan verfügt. Davon liegen 14.000 Hektar auf dem angestammten Land dieser indigenen Gemeinschaften.
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Indigener Widerstand in Süd-Papua: Die Malind verteidigen ihr Land gegen staatliche Großprojekte
Der Widerstand der indigenen Malind-Gemeinschaft im Regierungsbezirk Merauke in der Provinz Süd-Papua gegen großflächige Landerschließungsprojekte ist von Spannungen, Einschüchterung und wachsendem Druck geprägt. Nach Beginn der Waldrodungen wurden rund tausend Militärangehörige im Distrikt Ilwayab stationiert, um die Umsetzung der Projekte zu überwachen. Mitglieder der Gemeinschaft berichten von Gewalt, Einschüchterungen und der Angst, sich offen gegen die Maßnahmen zu wehren.
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 Stimmen aus Papua – Voices from Papua, 1/2026
Unsere neue „Stimme aus Papua“ beleuchtet die Herausforderung, dass Papua trotz seines großen natürlichen Reichtums langfristig wirtschaftlich verwundbar bleibt, wenn es weiterhin stark von der Ausbeutung endlicher Ressourcen abhängt. Angesichts absehbarer Enddaten großer Bergbau- und Gasprojekte plädiert der Autor dafür, einen Teil der heutigen Einnahmen in einen langfristigen Endowment-Fonds umzuwandeln. Ein solcher Fonds könnte zukünftigen Generationen zugutekommen und dauerhaft Bereiche wie Bildung, Gesundheit, Umweltschutz und die Stärkung indigener Gemeinschaften finanzieren.
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Begegnungen in Westpapua, Teil 3
Ein Solidaritätsbesuch einer internationalen Frauengruppe führt in das Frauengefängnis von Keerom in Papua. Der Beitrag schildert bewegende Begegnungen mit inhaftierten Frauen, ihre Herausforderungen im Gefängnisalltag und die Bedeutung von seelsorgerlicher Begleitung und internationaler Unterstützung.
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